Wo darf man Bogenschießen und wo nicht

Wo darf man Bogenschießen und wo nicht

Wo darf man Bogenschiessen?

Diese Frage habe ich schon sehr oft gehört, wenn jemand mit dem Bogenschiessen begonnen hat.

Schließlich denken viele zunächst, der Bogen wäre eine Waffe. Ist er aber nicht, wie ich im Artikel zum Waffengesetz schon geschrieben habe.

Die Frage, wo man Bogenschiessen darf und wo nicht, betrifft verschiedene Gesetze. Diese möchte ich dir heute in dem zweiten Artikel aus der Reihe „Recht und Bogenschiessen“ vorstellen.

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Endlich warme Hände beim Bogenschiessen im Winter

Endlich warme Hände beim Bogenschiessen im Winter

Bogenschiessen im Winter geht wirklich.

Sogar draussen.

Ganz in echt. Das macht sogar Spaß!

Ich liebe es über einen Parcour zu gehen, wenn es gerade frisch geschneit hat und ich der erste bin, der dort eine Spur zieht.

Nur kalte Finger mag ich nicht.

Zum Glück bin ich schon vor einiger Zeit auf eine sehr gute Ausrüstungs-Lösung gestoßen: Klappfäustlinge!

Hier ein älteres Video aus meinem Shop dazu:

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5 Gründe, warum ich mit Pfeil und Bogen schieße

Neulich habe ich mich mit einem anderen Bogentrainer über unsere Philosophie beim Bogenschiessen unterhalten.

Dabei kam die Frage auf, warum Pfeil und Bogen und nicht Halma?

Warum fasziniert uns Pfeil und Bogen so sehr? Warum widmen wir  genau diesem Sport so viel Aufmerksamkeit in unserem Leben und keinem anderen?

Hier 5 Gründe, warum ich mit Pfeil und Bogen schieße:

Faszination Pfeil und Bogen

Des Gefühl des Urjägers mit Pfeil und Bogen

Manchmal habe ich das Gefühl, dass unsere Welt immer abstrakter wird.

Die Dinge in unserem Alltag, sei es das Handy, das Auto, oder der Mixer werden immer komplizierter, technischer und komplexer.

Bogensport ist im Grunde etwas ganz einfaches, etwas sehr ursprüngliches.

Vor 10.000 Jahren haben unsere Vorfahren auch wegen diesem einfachen, aber doch sehr wirksamen Instrument überlebt.

Traditionelles Bogenschiessen ist für mich auch die Erinnerung daran, dass es auf den Menschen ankommt, nicht nur auf die neueste und immer bessere Technik.

Eine Rückbesinnung auf das wesentliche. Das ist für mich auch mit dem Begriff „traditionell“ beim traditionellen Bogenschiessen gemeint.

 

Bogensport entspannt

Unser Gehirn kann nur einen Gedanken auf einmal denken.

Zwar sehr viele Gedanken sehr schnell hintereinander, was vielleicht manchmal wirkt wie mehrere Gedanken gleichzeitig, aber tatsächlich ist es nur ein Gedanken auf einmal.

Ist mein Geist nun mit der Konzentration auf das Ziel beschäftigt, kann ich somit nicht gleichzeitig an andere Dinge denken, die mich vielleicht in meinem Alltag beschäftigen. Ich kann also abschalten.

Diese Entspannung – ein bestimmtes Thema in unserem Leben führt zu innerer Anspannung – durch die Konzentration auf das Ziel, führt auch dazu , dass Pfeil und Bogen hervorragend therapeutisch eingesetzt werden können.

Burn out, die Suche nach dem Sinn und Reizüberflutung sind zunehmend ein Thema in unserer Gesellschaft.

Pfeil und Bogen in der Natur zu nutzen, sind für mich wunderbare Werkzeuge um diesem Thema zu begegnen.

 

Pfeil und Bogen selber bauen

Ein Hobby im Hobby kann beim Bogensport das Selbermachen der Ausrüstung sein.

Neben Lederarbeiten wie Köcher, Armschutz, oder gar dem Selberbauen eines Bogens, fasziniert mich gerade das Anfertigen von Pfeilen.

Es sind schließlich die Pfeile die das Ziel treffen.

Sie also schön und präzise anzufertigen kann ein echter Genuss sein. Holzpfeile lassen dabei mehr Spielraum für die Gestaltung. Carbonpfeile machen aber auch schon Spaß und sind bei geringem Zuggewicht des Bogens einfach sinnvoller zu schießen.

Wenn du auch deine Carbonpfeile selbst anfertigen möchtest, findest du hier im Bogenblog eine kostenlose Schritt-für-Schritt-Anleitung zum runterladen:

GRATIS Anleitung: Carbon-Pfeile selber bauen

Anleitung zum Pfeile selber bauen
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In der Natur unterwegs mit Pfeil und Bogen

Für mich der Grund schlechthin, warum ich mich für das traditionelle Bogenschiessen bzw. das 3d-Bogenschiessen entschieden habe.

In der Natur unterwegs zu sein, ist für mich ganz wichtig. Einen gepflegen Sportplatz empfinde ich persönlich dabei nicht als Natur, auch wenn ich draussen bin.

Ich liebe es, die wilde Landschaft zu erkunden und neues zu entdecken. Vielleicht ein Tier oder eine Pflanze, die mir ins Auge fällt. Ich liebe den Wald.

Ratten auf einem ParcoursJede Jahreszeit hat dabei ihren Reiz und ich habe das Glück, in einer Gegend zu leben, die wunderschön ist.
Beim 3d-Bogenschiessen verbinde ich also im Grunde das Wandern mit dem Bogenschiessen. Ich genieße die Natur auf unseren Parcours zwischen den Zielen und die tollen Szenen, die schön aufgestellte 3D-Ziele bieten.

Bergauf, bergab, im Wald und am Fluss entlang, jeder Parcours hat seine Besonderheiten.

In meinem eigenen Parcours, dem Bogengarten, bin ich da natürlich sehr sehr gerne.

Wir haben hier im Umkreis von 1 Stunde Autofahrt aber mindestens 7 Bogenparcours. 5 davon sind in Österreich in den Bergen. Da gibt es als Bonus zum Bogenschiessen sogar noch eine unglaubliche Alpenkulisse dazu. Ein Traum, wenn man sich die Zeit nimmt für so einen Ausflug!

 

Konzentration üben und sich selbst wieder spüren

Konzentration ist für mich der Schlüssel. Der Schlüssel zu fast allem!

Sei es beruflich oder im Sport. Ein Ziel präzise zu erreichen erfordert Konzentration.

Und der Bogen ist da ein kompromissloser Spiegel. Wenn ich es nicht schaffe, mich zu konzentrieren und bei mir zu sein, treffe ich mein Ziel nicht oder nur mit Glück.

Wenn ich aber ganz bei mir und im hier und jetzt bin, dann weiß ich manchmal schon, dass ich treffen werde, bevor ich den Pfeil loslasse. Dieses Gefühl möglichst oft zu erreichen, ist inzwischen meine Hauptmotivation beim Schießen mit Pfeil und Bogen.

Unsere Zeit wird auch immer schneller. Unsere Kommunikation wird immer schneller. Unser Leben wird immer schneller.

Das ist kein Mythos oder Lamentieren.

Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne, die wir Menschen z.B. diesem Text widmen, beträgt nur noch 8 Sekunden. Selbst ein Goldfisch hat eine durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne von 9 Sekunden!

Mit Pfeil und Bogen entschleunige ich mich selbst. Ich merke, je länger ich schiesse, desto länger kann ich mich auf mich, meine Bewegung und das Ziel konzentrieren. Die Pfeile gehen dann zunehmend dahin, wo ich mit meiner Aufmerksamkeit bin, bis mein Körper ermüdet.

Ich bekomme die Birne frei und spüre meinen Körper wieder. Am besten geht das dann auch noch in der Natur.

 

Ok, eine Sache gibt es beim Bogenschiessen nur selten: den Adrenalin-Kick, den man z.B. bei einer rasanten Abfahrt auf einer Ski-Piste verspürt oder den Endorphin-Schub, von dem Marathon-Läufer berichten, wenn sie ihren Körper über die Schmerzgrenze getrieben haben.

Mein Leben ist für mich bereits aufregend und abwechslungsreich, so dass ich gerade die Entspannung und den Hauch von Abenteuer in der Natur genieße, wenn ich mal wieder mit Pfeil und Bogen einen schön gemachten Parcours entdecken darf.

 

Was ist dein Antrieb?

Warum interessierst du dich für Pfeil und Bogen?

Video Bogenblog Parcoursbesuch im Parcours des Erlebnispark Rosenburg, Österreich

Vor kurzem war ich auf der Rosenburg im Waldviertel in Österreich. Und tatsächlich hat dort nun nebenan ein kleiner Familien-Parcours eröffnet.

Eigentlich war ich gar nicht zum Bogenschiessen dort, aber wenn man schon mal da ist… 😉

Und dabei habe ich auch gleich die Idee für ein weiteres Video-Format entwickelt: Parcoursbesuche für euch zu filmen und euch so die Möglichkeit zu geben, schon vor einem Besuch auf dem jeweiligen Parcours einen ersten Eindruck zu gewinnen.

Hier nun also die erste Folge „Bogenblog Parcoursbesuch“ auf dem Parcours am Klettergarten der Burg Rosenburg im Waldviertel in Österreich.

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