Danke für dieses Jahr

Dieses Jahr war krass, oder?

Es ist viel passiert, vieles hat sich verändert.

Die dunklere Jahreszeit ist ideal, um mal über all diese Ereignisse nachzudenken, in sich zu gehen und Kraft zu schöpfen für das kommende Jahr.

Vielleicht kann ich dich dazu ja mit diesem Artikel inspirieren.

 

Die Liste der geschichtlichen, politischen und sonstigen Ereignisse zu erstellen, überlasse ich lieber anderen. Hier im Bogenblog geht es ja um Bogenschießen für hochsensible Menschen.

Also, zumindest seit diesem Jahr.

Das bringt mich zur Liste meiner Ziele für 2016 im Bezug auf das Bogenschießen:

  1. Langsamer schießen
  2. Neues Kurskonzept vorstellen
  3. Refokussieren und Profil schärfen
  4. Rituale etablieren
  5. hungrig bleiben

Das hatte ich mir Anfang dieses Jahres vorgenommen. Schauen wir mal:

 

1. Langsamer schießen

Das hat sich bei mir wirklich sehr verändert. Dadurch, dass ich seit diesem Jahr eigentlich nur noch das meditative Bogenschießen nach dem Balanced-Mind-Prinzip übe, hat sich meine Ruhe beim Schießen deutlich verbessert. Ich habe tatsächlich zu mehr Ruhe gefunden, warte auf den einen Moment, den Moment der Wahrheit, bevor ich loslasse. Ein wunderbares Gefühl, für mich ganz neu.

 

2. Neues Kurskonzept vorstellen

Kurs-Konzept entwickeln: check
Kurs-Konzept aufschreiben: check
Kurs-Konzept veröffentlichen: check

Sieht gut aus. 🙂

Ein Teil meines Buches beschreibt auch das Kurs-Konzept für das Balanced-Mind-Bogenschießen. Um es in zwei Sätzen zu sagen: es ist ein dreistufiges Konzept mit einer kontinuierlichen Begleitung auch zwischen den Stufen. Gedacht ist es vorwiegend im 1:1 , denn so kannst du dich als Teilnehmer wirklich ganz in Ruhe selbst spüren und wirst nicht durch andere wieder von dir abgelenkt. Die Sessions dazwischen sind mit mehreren Teilnehmern.

 

3. Refokussieren und Profil schärfen

Habe ich dieses Jahr sehr konsequent umgesetzt. Ich habe nicht nur den Bowroom geschlossen, sondern auch meinen Online-Shop und viele kleiner Projekte. So hatte ich die Kraft um mich voll auf das Balanced-Mind-Bogenschießen zu konzentrieren.

 

4. Rituale etablieren

Auch das hat gut funktioniert. Ich habe für mich ein festes Morgenritual etabliert. Das sind verschiedene Übungen, Meditation und natürlich Bogenschießen früh am Morgen. Ich habe das Gefühl durch diese Rituale noch produktiver, noch fokussierter zu sein.

Es gibt auch kritische Stimmen zum Thema „Morgenritual“, besonders wenn man es sehr verbissen sieht und nur die Übungen und Rituale von anderen übernimmt. Ich habe ein eigenes für mich entwickelt, dass für mich sehr gut funktioniert. Ich sehe es nicht als Zwang oder Einschränkung, sondern es fehlt mir richtig, wenn ich es mal nicht machen kann.

Wenn dich das Thema Morgenrituale mehr interessiert, schreib mir unten in die Kommentare. Vielleicht mache ich dann mal einen ganzen Artikel dazu.

 

5. hungrig bleiben

Damit meinte ich ja, von Geist her offen für Veränderungen und neue Erkenntnisse zu bleiben.

Gerade wenn du dich sehr tief in ein Thema einarbeitest, läufst du Gefahr, auch Scheuklappen zu bekommen, nicht mehr die Entwicklungen um dich herum mitzubekommen.

Ich denke schon, dass ich offen geblieben bin auch wenn ich mich voll und ganz auf das Balanced-Mind-Bogenschießen konzentriere. Entwicklungen wir archery tag usw. habe ich schon bemerkt, doch wirklich Hunger habe ich den Bereichen Hochsensiblität und Persönlichkeitsentwicklung bekommen. Hier habe ich in diesem Jahr so unglaublich viele, spannende Dinge erfahren und lernen dürfen. Jetzt ist der Appetit so richtig geweckt!

 

Wie ist das bei dir?

Hast du dir für dieses Jahr Ziele gesetzt gehabt? Hattest du schon die Zeit darüber nachzudenken, ob und wie du sie erreicht hast?

Ich finde es ganz wichtig, diese Rückschau zu halten, bevor ich mir für das neue Jahr neue Ziele setze. Vielleicht teile ich meine Liste hier wieder im Bogenblog mit dir, wenn du möchtest.

Jemand hat mal gesagt:

Ziele die wir nicht aufschreiben, sind Träume

Das finde ich sehr treffen. Auch bei diesem Artikel fand ich es sehr hilfreich, dass ich meine Ziele konkret aufgeschrieben hatte. So konnte ich sie nun konkret reflektieren.

Als Sportler kennst du das vielleicht auch von deinem Trainingsplan. Das sind ja auch Ziele, die man konkret aufschreibt, um sie dann mit dem Training zu verfolgen. Ein Trainingsplan wird ja auch aufgeschrieben.

 

Danke

Danke für dein Interesse und deine Unterstützung im Jahr 2016. Ich freue mich sehr, wenn wir uns im nächsten Jahr wieder hören und lesen oder vielleicht sogar persönlich bei einem Balanced-Mind-Kurs kennen lernen.

Das ist für dieses Jahr der letzte Artikel hier im Blog gewesen. Ich mache nun eine kleine Winterpause und freue mich auf dich in einem glücklichen und gesunden Jahr 2017.

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Adventszeit und schon mal eine Frohe Weihnacht!

2016 bogenblog weihnachtsgruss

 

P.S. Natürlich eignet sich mein Buch „Balanced Mind – Bogenschießen für hochsensible Menschen“ auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen! Hier findest du alle Informationen. 

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