Warum deine Komfortzone über dein Wachstum entscheidet

Warum deine Komfortzone über dein Wachstum entscheidet

Vielleicht kennst du das ja auch: du weißt eigentlich wie es „besser“ wäre und doch machst du es nicht.

Das kann viele Bereiche des Lebens betreffen: den Job, die Beziehung, den Wohnort, das Bogenschießen, …

Es sind unsere Glaubenssätze und unsere Komfortzone, die uns daran hindern, Dinge zu verändern.

Über den Prozess der Veränderung habe ich schon einmal etwas geschrieben. Der erste Schritt ist dabei „Verstehen“. Und dieses Verstehen geht über ein rein intellektuelles Fakten analysieren hinaus.

Das durfte ich auch gerade wieder erkennen.

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Wie wir zu dauerhafter Veränderung kommen

Wie wir zu dauerhafter Veränderung kommen

Es reicht!

Manchmal ist es einfach genug. Du hast es einfach satt.

Es ist Zeit für eine Veränderung.

Das kann die unterschiedlichsten Lebensbereiche betreffen. Veränderungen sind die Stufen der Entwicklung. Jede Veränderung braucht also zunächst eine Entscheidung, die Entscheidung für die Veränderung.

Wenn du aber auch schon mal versucht hast, dass ein oder andere in deinem Leben zu verändern, ist es dir vielleicht auch schon mal so gegangen: du reißt voll an und lässt dann schnell wieder nach. Warum ist das so? Warum fällt es schwer, ungünstige Gewohnheiten abzulegen und  sich hilfreiche Verhaltensweisen dauerhaft anzugewöhnen?

Heute möchte ich dir ein Model vorstellen, dass dir vielleicht genau dabei helfen kann:

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Macht Bogenschiessen glücklich?

Macht Bogenschiessen glücklich?

Wer zu den olympischen Spielen fährt ist ein Sportler. Und als Sportler möchte man doch gewinnen, oder?

Aber ist das olympische Prinzip nicht „dabei sein ist alles„?

In Bhutan, einem kleinen Land in den Bergen zwischen Indien und China, ist Bogenschiessen seit 1971 der offizielle Nationalsport. Und in Bhutan ist kein Fest vollständig ohne einen Bogensport-Wettbewerb. Bogenschiessen ist in Bhutan mehr als ein Sport, es ist ein lebendes Beispiel und eine dynamische Manifestation der einzigartigen Traditionen und Kultur der Menschen in Bhutan, es ist eine Feier der Lebensweise in Bhutan [1].

Dieses Land war inzwischen schon achtmal bei olympischen Sommerspielen mit Bogenschützen vertreten.

Bisher gewonnene Medaillen: 0, Null, nada, nichts.

Ein Land in dem Bogenschiessen seit über 40 Jahren der Nationalsport ist und bisher noch kein Bogenschütze eine olympische Medaille gewonnen hat?

Man sollte meinen, dass die meisten Bogenschützen in Bhutan nicht besonders glücklich sind.

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„Wie weit willst du gehen? Warum Talent überbewertet und Disziplin der Schlüssel zum Erfolg ist.“

„Wie weit willst du gehen? Warum Talent überbewertet und Disziplin der Schlüssel zum Erfolg ist.“

Neulich hatte ich eine Kundin, die vorher in einem Verein zum Probetraining war. Dort hat ihr der Leiter anschließend gesagt, dass sie leider keinerlei Talent zum Bogenschiessen hat.

Damit hat er sich als Trainer in meinen Augen disqualifiziert, denn dahinter steht die Aussage, dass sie IHN nicht einfach genug an SEINE Ziele bringt.

Nicht Talent ist der Schlüssel zum Erfolg, sondern Disziplin. Disziplin erreichen wir durch die Liebe zu dem was wir tun. Talent macht Disziplin nur einfacher.

Zum Glück war die junge Dame so von Pfeil und Bogen fasziniert, dass sie nicht aufgegeben, einige Stunden gebucht und so heute viel Freude am Bogenschiessen hat. Das ist ihr Erfolg und den hat sie durch dranbleiben und durch ihre Liebe zum Bogenschiessen erreicht.

 

Talent wird überbewertet

Wie lernen wir neue Inhalte, z.B. ein neues Computerprogramm oder die Benutzung eines neuen Smartphone?

Blender Lernkurve
Quelle: Wikipedia

Eine entsprechende Untersuchung unter den Anwendern der Software „Blender“ hat ein Kurvendiagramm ergeben, dass ganz typisch ist.

Am Anfang ist der Aufwand hoch, etwas neues zu lernen. Das Thema ist unbekannt und man kann noch keine Zusammenhänge herstellen. Ab ca. der Hälfte des Wissens wird es leichter bis zu ca. 70 – 75%. Man ist kein Anfänger mehr sondern ein typischer Fortgeschrittener.

Für die nächsten 10 – 15% ist der Aufwand wieder hoch, bevor man einen Stand erreicht, an dem sich Zusammenhänge wie von selbst erschließen: der Profi.

Beim Bogenschiessen sieht es ähnlich aus, nur dass gerade der Anfang sehr leicht fällt.

Wenn man die grundlegende Bewegung verinnerlicht hat, kommen die Feinheiten in der Bewegung immer mehr zum tragen.  Ab diesem Zeitpunkt musst du ziemlich viel lernen. Und meiner Erfahrung nach bleiben die meisten Bogenschützen bei diesem Punkt spätestens stehen.

Die restlichen 20-30% erfordern nämlich eiserne Disziplin. Ich habe dir diese Lernkurve auch in einem Diagramm dargestellt. Lernkurve beim Bogenschiessen

Was hat das jetzt mit Talent zu tun?

Wenn jemand Talent hat, dann kommt er einfach etwas schneller voran. Aber auch jemand mit Talent muss üben. Es fällt ihm auch nicht einfach so zu, sondern die Lernkurve ist einfach etwas flacher.

Talent ist also _KEINE_ Grundvoraussetzung zum Bogenschiessen.

Lies dir den Satz nochmal durch.

Ich habe in all der Zeit noch keinen Teilnehmer in meinen Kursen gehabt, der so Talent-frei war, dass ich ihn wieder nach Hause geschickt hätte.

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Entschlossenheit bringt den Pfeil ins Ziel

Entschlossenheit bringt den Pfeil ins Ziel

Entschlossenheit ist der Schlüssel

Ganz oft geht es in meinen Trainings um das Wollen.

Denn bei der Methode des Bogenschiessens, die ich vermittle, konzentrieren wir uns eine Zeit lang nur auf die Bewegung. Das Ziel und den Treffer soll der Schütze ignorieren.

Bogenschiessen ohne ein Ziel treffen zu wollen ist für uns in unserer leistungsorientierten Gesellschaft aber paradox. Die meisten Bogenschützen können nicht nicht zielen.

Aber der Treffer ist ja eigentlich nur das Feedback, ob vorher alles gepasst hat. Daher muss ein Vertrauen zum Trainer entstehen, der dann das Feedback für den Bogenschützen übernimmt. Dann kann die eigentliche Position des Pfeils in der Scheibe in den Hintergrund treten.

In der Regel wollen wir aber ein Ziel beim Bogenschiessen treffen. Zumindest als positives Feedback, dass alles vorher gepasst hat.

Aber ohne zu verkrampfen. Denn wenn wir das richtige Gefühl vor dem Schuss erzwingen wollen, funktioniert es sicher nicht.

Was es braucht, ist Entschlossenheit. Sie ist es, die den Pfeil ins Ziel bringt.

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